Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Archiv des Monats Juni 2008

Verfasst von Patrick am 20. Juni 2008

Ab- und Zugänge zur kommenden Saison 2008/09

Rubrik: Allgemein

Langsam werden die Namen der Spieler bekannt, die uns verlassen werden, aber auch die der Neuverpflichtungen.

Verlassen werden den Verein etliche Spieler, die seit der Gründung im Jahre 2003 zum TSV-Kader gehörten. Zugang bekommt der TSV – so weit die Gerüchte stimmen – vor allem vom Stadtrivalen. Allein 3 Kicker sollen den SC Riesa in blau-weiße Stahl-Richtung verlassen.

Abgänge:

  • Pierre Heyne
  • Matthias Tschirschke
  • Silvio Huß
  • Kay Hönigschmid
  • Thomas Richter
  • Rene Antony
  • Michael Meyer
  • Carlo Hanzlik
  • Dirk Schiffner
  • Michael Gutsche
  • Daniel Grafe
  • Tobias Barth

(mögliche) Zugänge:

  • Robert Scharf (SC Riesa)
  • Rene Müller (SC Riesa)
  • Mike Wachsmann (SC Riesa)
  • Stefan Nollau (SC Riesa)
  • Thomas Löffler (SV Eintracht Ortrand)
  • Danny Burda (SV Eintracht Ortrand)
  • Patrick Trobisch (SV Eintracht Ortrand)
  • 2-3 weitere Spieler
Verfasst von Erik am 17. Juni 2008

Emotionales und siegreiches Ende einer Saison

Rubrik: Allgemein

Im Mittelpunkt dieses letzten Saisonspiels stand ohne Zweifel “Knipser” Thomas Richter. Er, der weder aus beruflichen noch sportlichen Gründen geht, war der Mann des Spiels mit einem Tor und 3 Torvorlagen! Zwar war Stahl nur mit einen Rumpfkader nach Radeburg angereist, trotzdem war man gewillt zu siegen. So ging man dann auch ins Spiel.

Zwar beherrschte man das Spielgeschehen, da Radeburg zu nix mehr bereit war oder einfach nicht konnte, aber viel sprang anfangs nicht heraus. Ohne die Stürmer Rasper, Stemberg und Wukasch war vorne zu wenig Durchschlagskraft. Hinten stand man recht sicher mit Torwart Barth, der wenns drauf ankam hellwach war und ansonsten einen ruhigen Tag verlebte.

In der 21. Minute dann die 1:0 Führung durch einen straffen Schuss von Michi Gutsche ins Eck von der Strafraumgrenze aus. Die glänzende Vorarbeit kam vom “Knipser”, der gekonnt den Ball an der Strafraumgrenze behauptete und im richtigen Moment rüberpasste. Die Radeburger waren auch danach wenig gewillt etwas zu tun und beschränkten sich auf Freistöße. Diese gab es massig, da der Schiedsrichter wirklich jede Körperberührung im Mittelfeld abpfiff. So mussten beide Seiten mehrfach über diesen Mann den Kopf schütteln. Kurz vorm Pausenpfiff hatte unser blonder Engel noch eine Chance, mehr ergab sich nicht.

In der Halbzeitpause kostete man das Bratwurst- und Currywurst-Angebot und hörte sich die neusten “Gerüchte” an… Wenns danach ginge, müssen nächste Saison Fans aushelfen :D

Weiter mit dem Spielgeschehen: In der 50.Minute setzt sich Richter abermals durch im Strafraum durch und trickst dabei seine Gegenspieler aus, passte dann wieder sehr intelligent zurück auf Schiffner, der mit Vollspann die Kugel ohne Abwehrchance versenkte. Nach etwas mehr als einer gespielten Stunde war es dann soweit: der Ball wird im Anschluss nach einer herausgeköpften Ecke wieder hoch in den Strafraum gebracht, wo unser Riese Bierstedt ihn nicht (zum Glück) richtig erwischt und der Ball so vor die Füße vom “Knipser” landet, der den Ball ins Tor schießt. Unendliche Freude bei allen Spielern und tosender Applaus für IHN von den Riesaer Zuschauern. Endlich – in seinem letzten Spiel für Stahl schafft er sein erstes Tor ! :) Ein besseres Ende kann es nicht geben. Und hoffentlich gibt es ihm Kraft. Wir wünschen es ihm aus ganzen Herzen!

Die Gala war noch nicht ganz zu Ende. So wurden mit Pätzold und Michael zwei Talente eingewechselt, die sich heute nahtlos ins Spiel einfaden. So hatte erst Pätzold mit einen guten Solo eine Chance, und wenig später durch Thomas Richters Vorarbeit – wem sonst heute – konnte Marcus Michael den 4:0-Siegtreffer erzielen. Danach war die Luft raus und Radeburg schien froh als abgepiffen wurde.

Mit einer ganz guten Leistung verabschiedet man sich in Sommerpause. Leider wurde der 1. Platz verfehlt, doch gegenüber der Vorsaison konnte sich die Mannschaft erheblich steigern. So kann es nächstes Jahr nur ein Ziel geben: Aufstieg. Zwar verlassen uns Spieler (mitunter Freunde), doch mit den Neuzugängen sollte auch wieder eine schlagkräftige Stahl-Truppe auf dem Platz stehen.

Verfasst von Patrick am 12. Juni 2008

Megaparty zum Tag der Unabhängigkeit

Rubrik: Events

Am 4. Juli, dem amerikanischen Feiertag zur Unabhängigkeit von der britischen Krone, findet im Gelände der Nudelarena die diesjährige Megaparty des TSV Stahl Riesa statt. Beginn der Veranstaltung ist 19:00 Uhr. Nährere Informationen über das Rahmenprogramm wurden bisher nicht bekannt gegeben. Fest steht nur, dass die Auszeichnung des Spielers der Saison an jenem Tag nachgeholt wird.

Verfasst von Patrick am 12. Juni 2008

Ein Spieljahr geht zu Ende…

Rubrik: Allgemein

Am Wochenende endet für alle Teams des TSV Stahl Riesa die diesjährige Saison.

Die 1. Männermannschaft reist zum Tabellenelften nach Radeburg. Die Gastgeber waren zwar kein heißer Abstiegskandidat, konnte aber nie wirklich überzeugen und stehen damit zu recht nur knapp über den Plätzen, die in den Kreisfußball führen.

Beim Saisonauftakt gelang es den Radeburgern auf heimischem Rasen die Spieler vom SC Riesa mit 5:2 zu überrollen. Sollte sich ein solches Ergebnis auch am Samstag wiederholen? Wir hoffen doch nicht! Durch Tore von Stemberg, Rasper und Kunze gewann der TSV das Hinspiel in Riesa.

Anstoß ist gewohnt 15:00 Uhr

Unsere Reservemannschaft wird zur selben Zeit am Samstag von Grün-Weiß Ebersbach emfangen. Vielleicht gelingt ja ein Sieg gegen den Tabellendritten der 1. Kreisklasse. Die Möglichkeiten dazu besitzt das Team von Toni Anders.

Verfasst von Erik am 9. Juni 2008

Fussball im Zweiten

Rubrik: 2. Mannschaft

Da am Samstag das Spiel unserer 1.Mannschaft gegen die Bannewitzer Reserve ausgefallen ist, besuchten einige vom Fanclub Strehla das Spiel Großenhain gegen SC Riesa, etliche ebenfalls das Sonntagsspiel unserer Zweiten, um das wöchtliche Miteinander am Spielfeldrand doch zu haben =).

Vor, während und nach dem Spiel der Zweiten wurde eifrig über Zugänge und Abgänge von Stahl diskutiert. Sodass man beinahe das Blitztor durch Michi Gutsche noch in der 1. Minute verpasst hat. Wie öfters spielte unsere Zweite ganz gut ,aber das Gefühl, dass man jederzeit ein Gegentor sich einfangen kann, blieb. So verschätzte sich Zumpe bei einen Lupfer und hatte Glück als der Ball nur ans Lattenkreuz sprang. Kurz darauf erzielte Danny Ehl die 2:0 Führung für die TSV 2.

Allgemeines Wohlwollen machte sich breit unter den Zuschauern. Endlich mal ein Sieg am Sonntag mit der Zweiten wieder erleben… Doch ein ziemlich lauffauler Schiri gab einen fragwürdigen Elfer, den die Frauenhainer Nr. 7 sicher verwandelt. Auf der Gegenseite eine kuriose Szene: eine hohe Flanke knallt von oben auf die Frauenhainer Torlatte und von da aus genau zu Markus Michael, der locker einnetzt. Aber noch vor der Pause schläft und behindert sich unsere Abwehr und es folgt der 3:2 Pausentreffer.

Nach der Pause beherrscht Stahl 2. das Spiel. Man verwaltete das Spiel ruhig und startete immer wieder Angriffsversuche. Mit einen frechen Freistoß-Trick überrascht Haberstock alle und vollendet zum 4:2! Das wohl erste Tor von “Merlin” im Stahl-Dress. Danach blieb nach Handspiel im Strafraum für die Zweite ein Elfmeter verwehrt. Später verschoss Fischi einen Elfmeter. Dadurch blieb beim Endstand von 4:2.

Mit Applaus verabschiedete man die Spieler beim letzten Heimspiel einer Stahlmannschaft in dieser Saison.

Verfasst von Patrick am 5. Juni 2008

Ehrenrunde

Rubrik: Allgemein

Am Samstag steht das letzte Heimspiel einer guten, aber unglücklich, zu Ende gehenden Saison an. Einige Dinge werden sich zur kommenden Spielzeit ändern. Unter anderem verlassen einige Spieler der ersten Stunden den Verein. Ihnen wird am Samstag eine offzielle Verabschiedung zugesprochen.

Auch der Spieler der Saison wird zum 29. Spieltag gegen SV Bannewitz 2. vor heimischer Kulisse ausgezeichnet werden.

Die zweite Vertretung des SV Bannewitz rutschte auf Grund der Absteiger aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse Staffel 4, die in alle Bezirksklasse eingetaktet werden mussten. Die Gäste fanden sich in der neuen Staffel ganz gut zu recht und spielten eine solide Saison, in der sie mit Abstieg nicht viel zu tun hatten.

Das Hinspiel, das nach Wurgwitz verlegt wurde, endete mit 4:2 für Stahl. Das Spiel bekam nach der roten Karte für Träger innerhalb der ersten 10 MInuten der zweiten Halbzeit eine gefährliche Eigendynamik und drohte scheinbar noch zu Ungunsten des TSV zu enden. Irgendwie schafften unsere Spieler es dennoch die 3 Punkte festzuhalten.

Wir sind gespannt, welche Mannschaft am Samstag auflaufen wird, welche Spieler uns verlassen werden und welche Gerüchte es über Neuzugänge gibt – auf den Ausgang der Partie natürlich auch.

Anstoß am Samstag ist 15:00 Uhr.

Am Sonntag um 11 Uhr ist der SV Frauenhain Heimspielgegner unserer zweiten Mannschaft. Mit einem Sieg würde man sich vor den derzeitigen Tabellensiebten Frauenhain schieben.

Verfasst von Erik am 3. Juni 2008

Mit Schlafwagenfussball in Dresden verloren

Rubrik: Spielberichte

Es war zwar nur noch eine theoretische Möglichkeit, aber diese ist nun auch vorbei. Mit 2:3 zieht unsere Mannschaft gegen mäßige Dresdner Eisenbahner den Kürzeren. Zwanzig Minuten aufraffen reichen eben nicht aus um einen Gegner aus der Mittelfeld-Region der Bezirksklasse zu besiegen…

Von Anfang war kein Zug in der Partie. Beide Vertretungen betrieben Sommerfussball, wobei die einen anscheinend nicht wollten (Stahl) und die Anderen nicht konnten (ESV Dresden). Stahl selbst mit einigen Umstellungen und ziemlich defensiv eingestellt, hatte man zwar noch einige Chancen. Aber es fehlte das Glück. So trafen Kaiser und Wukasch nur die Querlatte bzw den Pfosten. Insgesamt wurden die Dresdner in der ersten Halbzeit zuwenig attakiert und bedrängt. So fiel für unsere Mannschaft schon typisch ein Gegentor. Nach mehr Minütigen hin und herschieben des Balles von Dresdner Seite aus, genügte eine schnelle Pass-Staffete um Stahl zu überwinden. Zwar war die Position abseitsverdächtig, aber sowas darf einfach nicht passieren. Danach wurde das Spiel nach vorn etwas besser, doch wurden die Chancen alle abgewehrt von den Dresdner.

Kurz vor der Pause der Höhepunkt des schlechten Schiedsrichter. Kunze wird im Strafraum zu Fall gebracht und es wird weiterspielen angezeigt. Dann ertönt doch ein Pfiff und es wird auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Doch dann wiederum entscheidet er sich um auf Freistoß außerhalb des Strafraums.  Nach diesem Aufreger war dann auch bald Pause angesagt. Noch war Hoffung auf eine wie allzu oft bessere 2. Halbzeit.

Doch anscheinend ist man in der Kabine eingeschlafen und noch schlaftrunken zurück auf den Platz. So lässt sich Barth bei einen weit getretenen Freistoß von Außen von einen Stürmer vor ihm irritieren und der Ball landet ohne weitere Berühung direkt im Tor. 2:0. Und beim nächsten Angriff fiel auch das 3:0, wobei die TSV Abwehr schlecht aussieht. Doch ausgerechnet die Abwehrspieler stämmen sich nochmal gegen die drohende Niederlage und stürmen mit.

So wird Kaiser frei am Strafraum der Ball zugepasst, der direkt abschließt und mit seinen 1. Saisontreffer auf 3:1 verkürzt. Nun begannen aber die Dresdner ihrerseits das Spiel zu verschleppen und Zeit zu schinden. Für Einwürfe, Freistöße und Abstöße brauchte man ewig, und bei kleinsten Körperkontakt fiel man hin. So auch nach bei einen Vorstoß von Bierstedt von der Mittellinie aus. “Biere” erobert sich den Ball an der Mittellnie, woraufhin der Gegenspieler mit einen Schmerzesschrei zu Boden geht und alle Dresdner auf Freistoß plädieren. Der Schiri bleibt stumm: Bierstedt marschiert durch die Reihen und kann zum Schuss in die rechte Eecke ansetzten – Tor nur noch 3:2 ! War etwa doch noch was drinne?

- Nein. Denn nach zwei Toren und den Anschluß war auf einmal die Luft raus. Besonders die Offensiv Abteilung mit Wukasch, Rasper und Schiffner enttäuschten völlig. So wurde in den letzten 25 Minuten wieder Sommerfussball geboten. Es passierte nichts großartiges mehr. So bliebs beim 3:2 und die paar anwesenden Lommatzscher durften jubeln.

Fazit: Mit so einer Leistung ist man wohl zurecht nicht aufgestiegen. Es fehlt an Führungspersönlichkeiten und an Qualität in der Breite des Kaders. Einzige Lichtpunkte waren heute Hanzlik und Bierstedt sowie mit ihren Einsatzwillen Kunze und Kaiser.