Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Archiv des Monats Oktober 2008

Verfasst von Erik am 28. Oktober 2008

Unsere Ortrander treffen munter weiter !

Rubrik: Spielberichte

Wie die Überschrift schon aussagt, treffen unsere Ortrander – namentlich Danny Burda und Thomas Löffler – weiter sicher das Tor und lassen dabei ihre Gegenspieler alt aussehen.

Mit einen souveränen 5:0 Heimsieg gegen die Dresdner Eisenbahner bleibt unser TSV Stahl Riesa auf dem sonnigen 1. Tabellenplatz. Dabei durfte ”La Bomba”  (© Olle Säcke ) 4x und “Löffel” 1x mal einnetzen.

Wie auch in den letzten Spielen war von Beginn an nur eine Spielrichtung vorherrschend, die zum gegnerischen Tor. Ganz selten kamen die Gäste aus dem Tabellenende auch nur halbwegs gefährlich in unsere Spielhälfte. Waren die Eisenbahner die letzten Jahre stets unbequem zu bespielen, so scheinen sie dieses Jahr keine Kohlen mehr im Heizkessel zu haben.

Nach gut einer Viertelstunde dann eine mittlerweile typische TSV-Torsituation: der Ball wird schnell zwischen allen Offensiv-Spielern hin und her gepasst, weiter dann flach-präsize zu Danny gespielt, der mit einer geschickten Drehung Abwehr plus Torwart austrickst und einschießt zur 1:0 Führung. Einfach schön anzusehen.

Weitere Tormöglichkeiten durch Kunze und Löffler können noch mit größter Mühe abgewehrt werden, ehe Danny ein zweites Mal einschlug. Nach einer Ecke kam dieser frei zum Kopfball und es stand 2:0. Auch danach das gleiche Spielbild; Stahl hat einfach mehr psychisch und physischen Kräfte gegen zugegeben einfallslose Gäste.

Unsere Abwehr stand mit Tietze-Trobisch-Wachsmann erneut felsensicher und Torwart Scharf musste nur einmal in den 90 Minuten aufpassen. Sodass wir seit mittlerweile 711 Minuten kein Gegentor mehr geschluckt haben !!! Sowas gab es wohl nicht einmal in den Kreisklasse-Zeiten…

Weiter zum Spielablauf nach der Halbzeit:  Es war die 55. Spielminute und Danny tanzte wieder einmal Abwehr und gegnerischen Torwart aus und formvollendete zum 3:0 für Stahl. Und nur wenige Minuten später durften wir schon wieder jubeln. Diesmal war Thomas Löffler der Glückliche – 4 zu wie immer ;) Das Stahl-Spiel und die dazugehörigen Spielzüge passen einfach perfekt.

Auch der eingewechselte Schütze passte sich dem an. So hätte Schütze mit der ersten Ballberührung per Kopf gen Tor-Dreiangel fast auch sein erstes Tor für den TSV erzielt, aber das kommt sicher noch ! Nach über eine Stunde noch einmal Danny Burda – eine Flanke leitet eben genannter Sven Schütze super weiter zu dem ihm hinterstehenden Burda, der abzieht und drin ist die Kugel.  5:0 und auch Endstand.

In der Schlussviertelstunde kam Bierstedt für Burda, und hatte selbst noch einige Möglichkeiten für sein erstes Saisontor, aber es sollte heute nicht sein. Dazu gab es noch Gelb-Rot für einen Dresdner nach wiederholten Foulspiel in einem ansonsten fairen Spiel mit einen guten Schiedsrichterkollektiv.

Interessant noch die Aussage von der ESV Dresden Homepage “… Stahl ist in diesem Jahr nicht der Anspruch! ” – also lasst uns unseren Anspruch auf Platz 1 in den nächsten Spielen weiter untermauern.

Verfasst von Patrick am 23. Oktober 2008

Auf dem Abstellgleis

Rubrik: Allgemein

Nach der Kreismeisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksklasse im Jahre 2006 befindet sich der ESV Dresden in dieser Saison auf dem Abstellgleis.

Bis zum vergangenen Spieltag hatten die Eisenbahner in der laufenden Saison nur einen Punkt geholt, den aber auch ausgerechnet daheim gegen den Dresdner SC. Im letzten Punktspiel schlugen die ESV’ler Coswig mit 3:1. Dennoch stehen sie mit 4 Punkten immer noch auf einem Abstiegsplatz (15.).

Ungeachtet der 3 Tore am 8. Spieltag präsentierte sich der ESV in der Liga als der harmloseste Verein. Keiner schoß bisher weniger Tore (6). Unsere stählernen Männer machten es bedeutend besser und trafen 23mal ins Eckige.

Bis auf den gesperrten Rasper stehen dem TSV-Trainer Schuster auch wieder eine ganze Reihe Stammkräfte wie Trobisch, Stemberg und Löffler zur Verfügung.

Lasst nichts anbrennen, Jungs, und verteidigte euren 5-Punktvorsprung auf die Konkurrenz!

Anstoß ist 15 Uhr in der Nudelarena.

Die von Juri gecoachte Zweite reist am Sonntag zum Punktspiel nach Stauchitz. Gegner ist dort um 14 Uhr die Stauchitzer Reserve, die auf dem zweiten Abstiegsplatz befindet.

Verfasst von Patrick am 20. Oktober 2008

Stürmerduo Burda und Martick überrennen Hellerau

Rubrik: Allgemein

Mit einer Notelf reiste der TSV zum Pokalspiel in Dresden. Als Helden kehrten die Spieler zurück.

So oder sö ähnlich lässt sich das Geschehen am Samstag beschreiben.

Die Liste der verletzten, gesperrten, geschonten und arbeitsbediengt verhinderten Kicker (Bierstedt, Trobisch, Wukasch, Löffler, Rasper, Stemberg, Scharf) war schon lang. Hinzu kamen etliche angeschlagene Akteure (Haberstock, Träger, Schamber, Wachsmann).

Zu allem Übel verletzte sich Ersatztorwart Torsten Knothe auch noch beim Aufwärmtraining an der linken Hand. Alle Achtung, dass er sich dennoch ins Tor stellte!

In der Startelf standen mit Maik Martick und Mirko Haberstock zwei Stammspieler der zweiten Mannschaft. Dazu gestellten sich der schon in der Vorwoche aktive Stefan Nollau und der FC Stahl ’98-Veteran Sven Schütze, der nach über 5 Jahren wieder ein Riesaer Trikot trug.

Die Gastgeber gingen bereits sehr früh in Führung.

Nach reichlich einer Viertelstunde glich das Riesaer Talent Martick aus, ehe kurz darauf die Hellerau erneut in Führung gingen.

Von einem sicheren Spielaufbau konnte man bei beiden Seiten nicht sprechen. Beide Abwehrreihen hatten oftmals alle Hände voll damit zu tun, den Ball aus dem Strafraum zu schlagen. Torchancen gab somit reichlich – für Gastgeber und Gäste.

Unsere TSV-Mannen gaben sich nicht auf. Es wurde um jeden Ball gefightet. Die Belohnung war der Ausgleich zum 2:2 fünf Minuten vor der Halbzeitpause. Torschütze war Danny Burda mit einem Distanzschuss, der den gegnerischen Keeper völlig überraschte.

Die zweite Halbzeit begann der TSV weiter druckvoll. In den letzten 30 Minuten kam nach dem Coswig-Spiel zum zweiten Mal die Zeit des Danny Burda. Ständig forderte er Bälle, trieb Angriffwelle um Angriffwelle Richtung Hellerauer Gehäuse.

Das Zusammenspiel zwischen ihm und dem 6 Jahre jüngeren Martick brachte die Gastgeber mehrfach an den Rand der Niederlage.

In der 70. Minute krönte er seinen bemerkenswerten Einsatz selbst mit seinem zweiten Treffer zum 3:2 für Stahl.

Kurz darauf erhöhte der stets rackernde und anspielbereite Martick per Lupfer auf 4:2.

Mit viel stählernen Kampfgeist und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein überrannte die Aushilfs-TSV-Elf die Dresdner Flugzeugbauer(n) und verschaffte sich großen Respekt bei allen Anwesenden.

Verfasst von Patrick am 16. Oktober 2008

Wiederholung möglich?

Rubrik: Allgemein

Am kommenden Samstag reist unser blau-weißer Fussballverein zum Pokalspiel nach Dresden. Der Gastgeber in der zweiten Runde des Bezirkspokals lautet VfB Hellerau-Klotzsche.

Die Randdresdner sind nach dem Abstieg aus der Bezirksliga mäßig in die Saison gestartet und stehen mit 7 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer – unserem TSV – auf den 5. Tabellenplatz.

In diesem Jahr standen sich beide Teams bereits vor 3 Wochen in Riesa gegenüber. Stahl schickte die Gäste mit einem deutlichen 4:0 nach Hause.

Nun stellt sich die Frage, ob unsere Männer auch in Dresden so einen Erfolg feiern können oder ob sich die Gastgeber gar revanchieren werden.

Während Stahl in der ersten Runde daheim den SV Birkwitz-Pratzschwitz mit 6:0 demontierte, gewann Hellerau bei der zweiten Garde des SV Bannewitz mit 6:1

Wir Fans sind uns auf jeden Fall einig: Wir wollen in die nächste Pokalrunde, also arbeitet daran, Jungs! Wir zählen auf euch und die Stahl-Tugenden Kampf, Kampf und nochmals Kampf.

Anstoß ist bereits 14:00 Uhr!

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Nünchritz in der vergangenen Kreispokalrunde, kann sich unsere Zweite an diesem Wochenende erholen.

Verfasst von Patrick am 15. Oktober 2008

Unsere Torschützen

Rubrik: Allgemein

Ich möchte unseren treuen Besuchern heute etwas besonderes spendieren: Eine Übersicht über unsere mehr und weniger erfolgreichen Torschützen in dieser Saison.

Nur Punktspiele:

  1. Löffler: 6 Tore
  2. Wukasch, Burda: je 5 Tore
  3. Rasper, Kunze: je 2 Tor
  4. Träger, Kaiser, Stemberg: je 1 Tor

Punkt- & Pokalspiele:

  1. Löffler, Wukasch: je 6 Tore
  2. Burda: 5 Tore
  3. Kunze: 4 Tore
  4. Rasper, Stemberg: je 2 Tore
  5. Träger, Kaiser, Trobisch, Martick: je 1 Tor
Verfasst von Patrick am 14. Oktober 2008

Nicht zu stoppen

Rubrik: Allgemein

Der TSV-Zug fährt weiterhin nach Fahrplan Richtung Meisterschaft.

Am vergangenen Wochenende konnte man durch den eigenen 4:0-Erfolg gegen den Radeberger SV den Vorsprung auf die Verfolger Weixdorf und Weinböhla auf 5 Punkte ausbauen. Doch der Reihe nach.

Nach den eingängen Unmutsäußerungen über die geringen Wechselspieler bei Ligapartien und den nie bis selten gesehenen Neuzugängen hier und auf anderen Webseiten haben anscheinend Früchte getrage.

Routiner Sven Schütze saß auf einmal auf der Bank und Nolla stand überraschend neben Träger in der Startelf.

Vorweggenommen: Akzente konnte der “Neue” noch nicht setzen, passte sich aber der Teamspielweise an. Nach seiner längeren Verletzung muss er logischer Weise erst wieder in Form kommen.

Verzichten musste Trainer Schuster indes aus verletzungsbedingten beziehungsweise gesundheitlichen Gründen auf die Stammkräfte Stemberg, Wukasch und Bierstedt.

Der TSV riss von Beginn an die Spielführung an sich während die Gäste aus der Brauereistadt alle Mühe hatten etwas anderes außer Verteidigen zu Stande zu bringen.

Bereits nach 10 Minuten hätte Löffler die Führung erzielen können, doch sein Fallrückzieher ging im Gegensatz zum letzten Spiel vorbei.

Wenige Minute überwand er Gästekeeper mit einem wuchtigen Distanzschuss dann doch und markierte damit das 700. Tor in der TSV-Geschichte.

Unmittelbar nach dem Anstoß eroberten unsere Mannen den Ball. Dieser wurde schnell auf Burda gespielt, der ebenso mit einem Fernschuß probierte und ebenso Erfolg hatte. 2:0 und noch über 70 Minuten zu spielen – so konnte es weitergehen.

Doch Burda, Löffler und Rasper schafften es im ersten Durchgang nicht mehr, das Ergebnis zu erhöhen.

Stattdessen brache der Unparteiische mit seinem Kartenspiel Farbe ins Geschehen. Der Witz des Tages war seine Entscheidung über einen indirekten Freistoß aus 6 Metern vor Scharfs Kasten.

Robert Scharf verlebte über weite Strecken einen ruhigen Nachmittag. Die umgestellte Hintermannschaft bestehend aus Tietze, Trobisch, Wachsmann und Nollau verhinderte die halbherzigen Radeberger Chancen konsequent.

Etwa sieben Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da klingelte es nun endlich wieder im RSV-Gehäuse. Löffler legte ein astreines Solo hin und tanzte auch noch gegnerischen Torwart aus bevor er zum 3:0 einlochte.

In der 60. Minute wurde Träger im Starfraum der Gäste gefällt. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte TSV-Urgestein Roman Kunze sicher.

Anschließend schaltete Stahl einen gang runter, fortan war aber auch der Tordrang raus. Die Partie verflachte. Die TSV-Kicker waren satt und zufrieden.

Der Coach wechselte nochmal durch. Negatives Highlight der Schlußviertelstunde war die rote Karte für Nicki Rasper wegen Nachtretens. Damit hat unser Torminator weder sich noch der Mannschaft einen Gefallen getan.

Durch den Sieg der Weixdorfer über Stahls engsten Verfolgen Post Dresden setzte sich der TSV mit 5 Punkte ab. Unserem Ortsnachbarn SC Riesa gelang es leider nicht beim Überflieger Weinböhla Punkte einzufahren.

Hoffen wir, dass unsere angeschlagenen Männer beim Pokalkick am Samstag gegen VfB Hellerau Klotzsche.

Verfasst von Patrick am 9. Oktober 2008

Wird das unser Wochenende?

Rubrik: Allgemein

Mit einem Sieg am kommenden Samstag daheim gegen den Radeberger SV kann der TSV seine Tabellenführung ausbauen, da mindestens 2 Teams aus der Verfolgergruppe Federn lassen müssen.

Der VfB Hellerau reist nach Leuben und Weixdorf empfängt Post Dresden. Es verspricht ein blau-weißes Wochenende zu werden.

Doch zuvor muss unsere angeschlagene Mannschaft (Bierstedt, Wukasch, Träger, Burda) gegen den Tabellenzehnten aus Radeberg 3 Punkte einfahren.

Für den TSV spricht, dass die Gegner in der laufenden Spielzeit auf fremden Plätzen noch keinen Punkt geholt haben. Ihre sieben Zähler wurden in Siegen gegen Rotation Dresden und Kesselsdorf und einem Remis gegen Radeburg.

Vergangene Saison entging Radeberg in der Bezirksklasse Staffel 3 dem Abstieg.

Die Partie beginnt wie üblich 15 Uhr.

Unsere, von Juri trainierte zweite Mannschaft kickt am Sonntag um 11 Uhr morgens gegen SV Baßlitz. Die Gäste tragen mit einem Pünktchen die rote Laterne der 1. Kreisklasse.

Verfasst von Patrick am 7. Oktober 2008

Die Burda-Spiele haben begonnen

Rubrik: Allgemein

Der TSV reiste mit einem Minikader zum anstehenden Punktspiel nach Coswig.

In der Abwehr fehlten Bierstedt und Wachsmann, deren Posten nun Kaiser und Trobisch übernehmen mussten.

Um den Druck von der Hintermannschaft zu nehmen, bot Schuster mit Wukasch, Stemberg, Löffler, Rapser und Burda eine sehr offensive Startaufstellung auf.

Eine Sensation gab vor Partiebeginn zu berichten. Zum ersten Mal in der Bezirksklassegeschichte des TSV Stahl durften unsere Kicker auf dem “heiligen” Coswiger Rasen spielen anstatt auf dem Hartplatz.

Während der gesamten ersten Spielhäfte gab es für Scharf wenig zu tun, da die Gastgeber wenig Tordrang zeigten.

Unsere Mannen hingegen dominierten das Spielgeschehen, jedoch ohne einen Treffer zu erzielen.

Etliche mal kamen Rasper und Burda dank des gut agierenden Mittelfeldes zu Möglichkeiten. Doch der letzte Schliff im Abschluss fehlte.

Dazu passte dann auch, dass der Schiedsrichter – wie so viele – sich in den Mittelpunkt zu stellte und lustig gelbe Andenken verteilte. Ein System bei seinem Pfeiffen war nicht zu erkennen. Es gab nur reichlich Freistöße auf beiden Seiten.

Nach der Pause begannen dann die Danny Burda-Spiele.

Der selbsternannte Torgarant, der nach dem Wechsel zu unseren Farben großmundig davon sprach, 30 Tore in der Saison zu erzielen, griff nun richtig an.

Im herrlichen Zusammenspiel mit Rasper und seinen Solos brachte er die aus der Kabine gekrochenen Coswiger mächtig unter Druck.

Es waren kaum 10 Minuten gespielt, da klingelte es zum Ersten im Gastgeberkasten.

Der Riesaer Angriffmotor lief wie entfesselt in eine Richtung während Robert Scharf sich weiter über einen ruhigen Arbeitstag freuen konnte. Von den Kickern der Spielvereinigung sah man keine nennenswerten Aktionen mehr.

In der 72. Minute sorgt Rasper von rechts kommend für viel Torgefahr. Im letzten Moment gibt er uneigennützig auf den besser postierten Burda ab, der sich nicht bitten lässt und die Führung ausbaut.

Zum Hattrick reichte es für Burda dennoch nicht. Löffler beförderte den vom Coswiger Keeper gehalteten Schuß Burdas per sehenswerten und erstklassigen Fallrückzieher in die Maschen.

Beim folgenden Anstoß war die Heimmannschaft wohl schon beim gemütlichen Bierchen in der Kabine nach Spielende. Völlig lustlos verloren sie den Ball und Burda setzte zum Staffellauf durch die Coswiger Hälfte und erzielte den Endstand von 4:0 für Stahl Riesa.

Kurz vor Partieende verließ Burda leicht angeschlagen, aber von den Fans verdient gefeiert den Platz. Für ihn kam – nach dem Wechsel von Haberstock für den verletzten Träger – der einzig verbliebene Mann: Ersatztorwart Torsten Knothe. Er fügte sich bestens ins Team ein und man merkte ihm seine eigentliche Position nicht an.

Stahl verteidigte mit dem Schaulaufen des Danny Burda die Tabellenführung und hat dank Patzer der Kontrahenten 3 Punkte Vorsprung auf Nächstpltzierten, Post SV Dresden.

Beeindruckend ist dabei vor allem die so oft kritisierte Defensive: In 7 Partien kassierte Scharf nur ein einziges Gegentor.

Etwas Kritik sei in dieser Stelle auch erlaubt: Es kann nicht sein, dass man mit nur einem einsatzfähigen Ersatzfeldspieler nach Coswig fährt! Wo sind die anderen Neuzugänge? Wo ist ein Kassner, ein Schütze oder ein Nollau?

Zudem besitzt die zweite Männermannschaft einen riesigen Kader, wovon wenigstens 1-2 Leute sich in der ersten durchsetzen könnten. Hätten diese nicht auch eine Chance verdient?

Verfasst von Patrick am 2. Oktober 2008

Zurück zu den unbequemen Spielen

Rubrik: Allgemein

Nach dem überzeugenden Sieg gegen VfB Hellerau-Klotzsche wartet am Samstagnachmittag (15 Uhr) mit der SpVgg wieder ein ungemütlicherer Gegner auf unsere Mannen.

Coswig, Coswig… da war doch was? Richtig! Die Spielvereinigung war es, die den Rekord an nicht verlorenen Punktspielen in Folge vor 2 Jahren nach dem Aufstieg abrupt beendeten. Damals ging der TSV mit 2:0 unten. Auch im Rückspiel war nichts zu holen.

Vergangenen Jahr waren unsere Kicker gewarnt, und man gewann jeweils mit 4:2 – zuerst in Riesa.

Das Spiel gegen den Siebtplatzieren der laufenden Saison wird sicher kein Spatziergang, sondern ein Geduldsakt. Statt sich am Gegner aufzureiben, sollte man die Coswiger zermürben.

Unser Gegner vom vergangenen Samstag, Hellerau, gewann vor 10 Tagen auf heimischen Geläuf mit 4:1 gegen die Spielvereinigung.

So, Männer, verteidigt die Tabellenführung!

Unsere zweite Männermannschaft gastiert zum selben Zeitpunkt beim SV Hirschstein. Die Gastgeber spielten vor nicht all zu langer Zeit noch in der Bezirksklasse. Von den einstigen Leistungsträgern ist keiner in Hirschstein geblieben und inzwischen ist die Spielerdecke des SVH dünn geworden.

Verfasst von Patrick am 1. Oktober 2008

Stahl siegt im Spitzenspiel

Rubrik: Allgemein

Mit einem deutlichen 4:0-Sieg setzte sich der TSV Stahl Riesa am vergangenen Samstag daheim gegen den Bezirksligabsteiger VfB Hellerau-Klotzsche durch.

Coach Schuster rotierte im Angriff etwas und brachte anstatt dem formschwachen Rasper Danny Burda als zweite Spitze neben Thomas Löffler. Um es vorweg zunehmen: Diese Umstellung fruchtete vollkommen.

Während der ersten 45 Minuten sahen die fast 400 Zuschauer ein interessantes und hochwertiges Match mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams schenkten sich wenig, dennoch besaß Riesa die stabilere Abwehr und den offensiveren Sturm.

Großen Anteil an der Riesaer Führung nach 20 Minuten besaß Burda, der sich den Ball erobert und diesen solange behaupte, bis der heraneilende Wukasche in Position steht um einen Gewaltschuss richtig Gästetor abzugeben. Den Hellerauer Hüter hätte es bei diesem Hammer fast samt Ball ins Netz befördert.

Auf der Gegenseite konnte sich Scharf im TSV-Kasten etliche Male auszeichen und der Abwehr mit seinen Glanzparaden Sicherheit gab.

Bis zur Pause besaßen die Stahlkicker, allen voran Löffler, Burda und Wukasch, noch mehrere Möglichkeiten um die knappe Führung auszubauen.

Unverständlicher Weise ging nach dem Seitenwechsel bei unseren Spielern gar nichts mehr. Stahl ließ sich von Hellerau-Klotzsche einlullen und tief in die eigene Häfte drängen.

Viel Glück und ein gut aufgelegten Scharf verhinderten zwischen der 45. und 60. Minuten den Ausgleich.

Dann kam die Stunde des Hannes Stemberg, der sich (mit viel Dusel) auf der rechten Außenbahn durchsetzte. Nachdem er am letzten Abwehrspieler vorbei war, schoss er das Spielgerät ins linke Eck.

Damit war das Spiel faktisch gelaufen. Stahl knüpfte nun gegen die frustierten Dresdner an die Leistung aus Halbzeit Eins ein.

Eine Viertelstunde vor Partieende konnte sich unser selbsternannten Torfabrikant Danny Burda endlich in die Torjägerliste eintragen. Nach einem hervorragenden Pass von Wukasch überwand dieser den VfB-Keeper mit Heber. Danny, wir wollen mehr davon sehen!

Ausgepowert und unter verdientem Applaus verließ Burda anschließend den Platz. Für ihn kam Torminator Nicki Rasper, der dem Trainer beweisen muss, dass er in die Startelf gehört.

Im Anschöuß erarbeiteten sich die Riesaer Chancen im Minutentakt. Einzik David Wukasch konnte fünf Zeigerumdrehungen vor Schluss eine Möglichkeit verwerten und stellte den überraschenden aber absolut verdienten Endstand von 4:0 her.

Mit solch einer Mannschaftsleistung kann der Traum von dem Aufstieg in die Bezirksliga weitergeträumt werden.