Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Archiv des Monats November 2008

Verfasst von Patrick am 29. November 2008

Kapitulation des SC Riesa – Gedanken zur offiziellen Pressemitteilung

Rubrik: Allgemein

Am gestrigen Freitagabend veröffentlichten der TSV Stahl Riesa, der SC Riesa und der neue TSV-Hauptsponsor Stadtwerke Riesa völlig überraschend eine Pressemitteilung, in der sich alle Beteiligten verpflichten, dafür zu sorgen, dass Stahl Riesa bald wieder in der Landesligaebene spielt.

Der abgeschlossene Kooperationsvertrag sieht vor, dass Männerbereich beim TSV Stahl Riesa im Fokus steht, während der SC Riesa sich um den Nachwuchs kümmert und die Talente für den TSV ausbildet.

Auch wenn es keine der beteiligten Parteien jemals offiziell bestätigen wird, ist doch klar, warum dieser Vertrag jetzt abgeschlossen wurde. Ein Blick auf die Tabelle genügt: Der Männerbereich des SC Riesa ist am Ende. Die Pläne der Abteilung Fußball des Stadtkontrahenten sind nicht aufgegangen.

Einen anderen Weg als die enge Zusammenarbeit gibt für den Sportclub nicht, es sei denn man möchte nur Kreisebene Fußball erleben. Aber auch für den TSV ist das Angebot sehr lukrativ. Spielten doch bereits mehr als 1/4 aller Stahlkicker beim einistigen Rivalen.

Ich rechne stark damit, dass 2-3 derzeitige SC-Spieler im Winter unsere 1. Männermannschaft verstärken werden. Ganz hoch auf der Liste steht sicherlich SC-Torjäger Rene Müller.

Desweiteren würde es mich nicht verwundern, wenn die zweite Mannschaft des SC Riesa zur Winterpause zurückgezogen wird.

Von da an ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis es keine Männermannschaft mehr beim SC Riesa gibt und Stahl stattdessen 3 Teams ins Rennen schickt. Wäre für die nächste Saison ja dann fast perfekt: 1. Mannschaft Bezirksliga, 2. Mannschaft Bezirksklasse (wenn man es schaffen sollte, den SC in der Klasse zu halten) bzw. Kreisliga, 3. Mannschaft 1. Kreisklasse oder gar Kreisliga im Falle des (wohl eher unmöglichen) Aufstiegs unserer TSV-Reserve.

Mit dem neu errichteten (SC-) Kunstrasenplatz in der Delle besitzen die städtischen Vereine nun auch die Möglichkeit unabhängig vom Wetter Training und Spiele zu absolvieren.

Alles in allem, scheint man in Riesa nun langsam an einem gemeinsamen Strang zu ziehen um Stahl Riesa wieder aus der Versenkung in höhere Ligen zu führen. Was lange währt, wird nun doch endlich gut.

Sport frei.

Verfasst von Patrick am 27. November 2008

Dampfende Kessel

Rubrik: Allgemein

Unsere Stahlfußballer kicken am Sonntag um 13:30 Uhr auswärts bei der SG Kesselsdorf.

Die Gastgeber stehen mit 13 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. 9 Zähler wurden davon daheim eingefahren.

Zu den Verletzten (Nollau, Träger, Haberstock) der vergangenen Woche fällt am Sonntag, wie auch die Woche darauf, Thomas Löffler aus, der sich die kommenden 14 Tage auf Geschäftsreise in der japanischen Hauptstadt Tokio befindet.

Mit einem Punkt wäre der TSV schon vorzeitig Herbstmeister. Hellerau könnte da Kopf stehen.

Also Männer, gebt eurer Bestes und gewinnt. Wir vertrauen auf euch und sind stolz auch eure Leistungen.

Unsere Reservemannschaft empfängt am Sonntag um 11 Uhr die zweite Mannschaft des Großenhainer FV.

Verfasst von Erik am 23. November 2008

Rotation wirbelte nur eine Halbzeit

Rubrik: Spielberichte

Nach dem Pokalaus ging es heute wieder in den Ligaalltag. Mit dem TSV Rotation Dresden war ein recht unbekannter Gegner zu Gast. Viel wusste man vorher nicht über den Gegner, nur dass sie im Tabellenkeller stecken und viele Gegentore kassieren.

Bei frostigen Temparaturen und schneebedeckten Rasen fand sich nur der eiserne Kern an Zuschauern in der Nudelarena ein. Außerdem fiel eine ziemlich junge Gästemannschaft auf, die laut eigener Homepage-Auskunft “keine Chance in Riesa haben, und diese nutzen wollen”.

Es waren erst drei Minuten gespielt, da hatten viele schon den Torschrei auf den Lippen. Burda tankte sich links durch und schoss haarscharf am Tor rechts vorbei, wobei auch Löffler in der Mitte stand und den Ball verpasste. Praktisch im Gegenzug dann die Gästeführung. Kaiser haderte mit den rutschigen Boden und vertändelt als letzter Mann den Ball, und ein junger schneller Dresdner rannte samt Ball gen Torwart Scharf und lässt diesem keine Chance (4. Minute).

Diese unerwartete Führung beflügelte die Gäste immens. So fingen sie gradezu an zu zaubern und spielten unsere Abwehr schwindelig. Mehrmals hatten Kaiser, Kunze oder Stemberg das Nachsehen gegen die kleinen flinken Dresdner. Rotation kam einfach viel besser mit den Witterungsverhältnissen zu recht.

Zwar hatte Stahl in der ersten halbe Stunde auch seine Chancen, doch schaffte kein Stahlspieler den Ball über die Linie zu drücken. Statt sich hinten einzuigeln, spielte Rotation frech und gut mit.

Mit Fortuna im Bunde erzielte Stahl dann doch den Ausgleichstreffer. Einen langen Ball konnte ein gegnerischer Spieler nur schlecht nach vorne klären, direkt in die Füße eines Stahlspielers. Dieser versuchte nach vorn zupassen, doch genau wieder in die gegnerische Beine, wo der Ball in Pingpong-Manier in den Lauf von Löffler gelangte, der sicher einnetzte.

Danach kam auch mehr Sicherheit in das Spiel von Stahl. Besonders Wachsmann und Bierstedt räumten hinten sauber und fair so gut wie alles ab. Allmählich hatten sich unsere Spieler mit dem Geläuf arrangiert. Zwar ging es mit einem bis dahin leistungsgerechten Remis in die Pause, doch es herrschte Zuversicht auf den Rängen und im Sprecherturm.

Die Halbzeit verging mit Glühwein und dem Verkünden der anderen Resultate. So hatten Hellerau und Dresdner SC erwartetungsgemäß gewonnen und Stahl war in Zugzwang nachzulegen um seinen Vorsprung zu halten.

Dies hatte wohl unsere Mannschaft mitbekommen und legte wie die Feuerwehr los. Nach nicht einmal 60 Sekunden nach Wiederanpfiff führten wir. Vielleicht noch mit den Köpfen in der Kabine schliefen die Gästespieler, denn Burda stand nach genauen Zuspiel unbedrängt vor dem Gästekeeper und ließ sich das Tor nicht nehmen. “La Bomba” hatte wieder zugeschlagen! Die Gäste reklamierten zwar auf Abseits, aber der gute Schiedsrichter gab dafür lediglich Gelb für den Gästetorwart noch ;-)

Nun wurde es ein Spiel nahezu auf ein Tor. Den Rotation’ern ging die Puste aus und sie konnten das hohe Tempo nicht mehr mithalten. Stahl hätte mit seinen nun vielen Torchancen schon längst den Sack zu gemacht haben müssen als Rotation einen gefährlichen Konter fuhr, diesen jedoch zum Glück vergab. Beinahe wäre man also wieder bestraft wurden, wie schon gegen Leuben und Weixdorf…

Dieser Angriff blieb die einzige Aktion der Gäste in der gesamten zweiten Halbzeit, denn in der Schlussviertelstunde waren sie dann stehend KO. So konnten Löffler, “Torminator” Rasper und auch Stemberg das Ergebnis noch auf 5:1 ausbauen. Besonders das 5:1 von Stemberg in der 90. Minute mit einen satten Schuss aus 16m unhaltbar ins Toreck war sehenswert. Vielleicht fiel das Ergebnis ein wenig zu hoch aus, denn die Gäste waren bei Weitem besser als andere Mannschaften aus den Tabellenkeller.

Mit einer durchschnittlichen Leistung besiegte der TSV Stahl Riesa einen technisch ganz guten aber konditionsschwachen Gegner aus Dresden und bleibt ungeschlagen Tabellenführer.

Verfasst von Erik am 22. November 2008

Unglücklich im Pokal ausgeschieden

Rubrik: Spielberichte

Etwas verspäteter als gewohnt, möchte ich hier meine Eindrücke vom Pokalspiel gegen Lommatzsch wiedergeben.

Die über 600 anwesenden Zuschauer erlebten am Mittwoch ein Pokalspiel mit Höhen und Tiefen und mit einem bitteren Ende für Stahl Riesa. Nach anstrengenden 120 Minuten verlor die Mannschaft mit 2:3, und konnte abermals nicht gegen Lommatzsch siegen. Dabei schien es doch möglich an diesem Tage.

Die Partie begann recht flott von beiden Seiten, denn es wurde von den Kontrahenten schnell, direkt und aufs gegnerische Tor gespielt.

Dann in der 11. Minute ein schlimmer Fehler vom Pokal-Torwart Knothe; einen eigentlich harmlosen Freistoß direkt auf den Tormann lässt dieser abprallen – direkt vor die Füße von Ex-Sc’er Berencsi. Man lag also wieder einmal gegen Lommatzsch zurück.

Doch dass unsere Mannschaft stärker ist als letztes Jahr, bewies sie umgehend. Im Gegenzug schuffen Burda, Wukasch und Löffler Chaos in der Lommatzscher Abwehr, wo Danny Burda die Übersicht behielt und quer rüber zu Löffler passte, der locker ins leere Tor einschoss.  1 zu 1 nach einer Viertelstunde.

Nach einer halber Stunde Spielzeit war wieder Zittern vor einen Freistoß der Gäste angesagt. Erst kurze Erleichterung als der Ball direkt in die Mauer geschossen wurde, doch Sven Schütze reagierte viel zu langsam, sodass ein nachrückender Lommatzscher einfach in die Ecke schießen konnte.

Man hatte ein sinnloses 1:2 kassiert und die Mannschaft schien nun etwas verunsichert. Kaum noch gelungende Aktionen… so rettete man sich in die Pause. Mit einem Tore Rückstand war ja noch alles drin.

Und in der Tat. Unsere Spieler kamen wie gewandelt aus der Kabine und kämpften nun viel verbissener. So hatte Stahl in dieser Phase des Spiels mehr Spielanteile, ohne aber die ganz große Gefahr auszustrahlen. Auch die gelb-rote Karte für einen Gästespieler änderte daran wenig. Lommatzsch stand hinten kompakt gut und war jederzeit für Konterüberfälle gefährlich.

Trainer Schuster hatte noch ein Ass auf der Bank ! Mit Christian Straube kam extrem viel neuer Schwung in das Stahl-Spiel. “Scheune”, der nach vielen Monaten schweren Verletzung sein Comeback gab, wurde zugleich zum Antreiber und Initiator aller Riesaer Möglichkeiten. Mit seinen gefährlichen Freistößen und Eingaben schien das 2:2 doch noch möglich. Aber es fiel einfach nicht…

Ja bis schon alle die Hoffnung aufgegeben hatten. Unmittelbar vor Schluss bringt Straube einen Freistoß von der Mittellinie straff in den Lommatzscher Strafraum, wo der Ball irgendwie zu Burda gelangte, der sicher vollstreckte. Wahnsinns Ausgleich in der Nachspiel – das ist Pokal.

In der Verlängerung begann die Partie sozusagen von Neu. Doch nicht für lange. Eine Unaufmerksamkeit nach einen Freistoß nutzten die Gäste zur erneuten Führung und Stahl lief zum dritten Mal in diesem Spiel einen Rückstand hinterher.

Die Mannschaft kämpfte mit besten Willen, doch allmählich ging die Kraft und Genauigkeit zur Neige. Zudem stand Lommatzsch hinten gut und hatte heute den besseren Torwart.

So blieb es leider beim 2:3 für die Gäste. Und der Pokal ist für diese Spielzeit für Stahl vorbei. Also volle Konzentration auf die Meisterschaft und den Aufstieg !

Verfasst von Patrick am 20. November 2008

Rotation Dresden in Riesa

Rubrik: Allgemein

Am Samstag ist zur üblichen Zeit um 15 Uhr mit dem TSV Rotation Dresden der Tabellendrittletzte zu Gast in der Riesaer Nudelkampfbahn.

Die Gäste kamen in dieser Spielzeit nicht über 2 Siege (gegen Post und in Radeburg) und 2 Unentschieden hinaus und stehen dementsprechend auf einem Abstiegsplatz.

Die Abwehr der Rotationisten ist mit 33 Treffer in 12 Spielen als löchrig zu bezeichnen.

Zu schaffen machen dürfte unseren Spieler der 120-minütige Pokalfight gegen Lommatzsch, in dem Stahl letzten Endes doch die Segel strich.

Hoffen wir, dass unsere Kicker noch fit und konzentriert genug am Samstag zu Werke gehen um wenigsten einen ungefährdeten, wenn vielleicht auch glanzlosen Sieg einzufahren.

Alles andere als ein Sieg würde eine Schande sein.

Unsere glücklose und unglücklich agierende Zweite rückt am Sonntag in Pulsen an. Die Gastgeber stehen auf dem dritten Platz der 1. Kreisklasse. Anstoß ist hier 14 Uhr.

Verfasst von Patrick am 18. November 2008

Unsere Torschützen #2

Rubrik: Allgemein

Einen Monat nach der ersten Torschützenstatistik möchte ich heute vor dem schweren Pokalspiel ein Update veröffentlichen. Burda hat sich in der Liste weit nach vorn geschossen.

Nur Punktspiele:

  1. Burda: 12 Tore
  2. Löffler: 9 Tore
  3. Wukasch: 7 Tore
  4. Rasper: 3 Tore
  5. Kunze, Kaiser: je 2 Tore
  6. Träger, Stemberg: je 1 Tor

Punkt- & Pokalspiele:

  1. Burda: 14 Tore
  2. Löffler: 9 Tore
  3. Wukasch: 8 Tore
  4. Kunze: 4 Tore
  5. Rasper, Martick: je 3 Tore
  6. Kaiser, Stemberg: je 2 Tore
  7. Träger, Trobisch: je 1 Tor
Verfasst von Patrick am 17. November 2008

Stahl bittet zum Tanz

Rubrik: Allgemein

Die Achtelfinalpaarungen des diesjährigen Bezirkspokals haben es für das Riesaer Publikum in sich.

Während Stahl (bisher) ewig besseren Lommatzscher SV empfängt, gastiert Dynamos Dritte beim Sportclub im Grube.

Die Lommatzscher stehen in der Bezirksligatabelle auf dem neunten Platz. Auswärts ging in der Liga jedoch nicht viel. 18 Gegentore und 2 Punkte in 6 Partien sprechen eine deutliche Sprache.

Im Pokal kam man in der Fremde besser zu recht und kickte erst Wesenitztal und anschließend Pesterwitz raus.

Statistisch gesehen ist der Gast aus dem (ehemaligen) Nachbarkreis klarer Favorit. Vier der vergangenen 3 Begegnungen zwischen beiden Teams endeten mit einer Klatsche für Stahl.

Aber wie heißt es so schön: Serien und Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Also drücken wir unseren hungrigen Leuten felsenfest die Daumen, um den Lommatzsch-Fluch entgültig abzulegen. Dies würde Selbstvertrauen und Stabilität für den Schlußspurt der Hinrunde mit sich bringen.

Anstoß ist bereits 13:30 Uhr !

Verfasst von Patrick am 13. November 2008

Stahl wird vom Tabellenvorletzten empfangen

Rubrik: Allgemein

Unsere blau-weißen Kicker verschlägt es am kommenden Sonntag zum Punktspiel nach Radeburg.

Der hiesige TSV steht in der Bezirksklassetabelle auf dem vorletzten Platz, nur unser Lokalrivale SC Riesa ist schlechter.

In dieser Spielzeit holten die Gastgeber nur einmal Punkte auf heimischen Geläuf und sind zudem seit 6 Spieltagen ohne Punkterfolg.

In der Vereinsgeschichte traf Stahl viermal auf die Radeburger und verließ den Platz jeweils als Sieger.

Anstoß ist um 14 Uhr.

Thomas Juretzkos Reserveteam empfängt nach den schlechten Ergebnissen der letzten Wochen zur gewohnten Zeit um 11 Uhr Mittag den SV Frauenhain, der auf dem vierten Rang der 1. Kreisklasse steht und sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg macht.

Verfasst von Erik am 12. November 2008

Wie gewonnen, so zerronnen

Rubrik: Spielberichte

Mit einem erneuten 2:2-Unentschieden – abermals nach schon sicher geglaubten 3 Punkten – endete das Spitzenspiel in der heimischen Nudelarena für unsere Mannschaft.

Mit tosenden Beifall und Anfeuerungen wurde im Stadion das 2:1 in der 90. durch “Torminator” Rasper gefeiert, bis … ja, bis die Weixdorfer im letzten Angriff doch noch ausgleichten und Totenstille sich wieder breitmachte. Dabei geht die Punkteteilung insgesamt aber in Ordnung, denn Weixdorf stand hinten kompakt und erspielte sich auch etliche Torchancen.

Dabei ging das Spiel unter der Leitung einer Schiedsrichterin nahezu perfekt für Stahl los. Einen hohen Ball in den Gäste-Strafraum auf Burda konnte ein Weixdorfer Feldspieler nur in Torwart-Manier abwehren. Somit gab es folgerichtig Handelfmeter in der 9. Minute, den Wukasch sicher verwandelte.

Danach entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel bester Güte. Beide Abwehrreihen standen gut und Torchancen aus dem Spiel heraus ergaben sich sogut wie nicht. Nur bei Standards mussten beide Torhüter auf den Posten sein. So köpfte “Kopfballungeheuer” Bierstedt nach einer Ecke gekonnt den Ball ins lange Eck, wo leider jedoch ein Weixdorfer auf der Linie noch klären konnte. Und auf der anderen Seite musste “Oldie” Knothe all sein Können aufbringen um einen Kopfball nach Freistoßhereingabe noch abzuwehren.  Die Erfahrung, wo man zu stehen hat, zahlte sich hierbei wohl aus.

Unsere Sturmabteilung Burda-Löffler wurde im gesamten Spielverlauf durchweg konsequent gedeckt, notfalls auch mit etwas härten Mitteln, sodass es bis zur Pause beim 1:0 blieb.

Nach Wiederanpfiff folgte sogleich die Riesenchance zum 2:0, und im ganzen Stadion war ein Raunen zu hören. Stemberg konnte sich einmal mit Ball seinen Gegenspieler entziehen, passte rüber zu Löffler, der jedoch mit seinem Heber über den Torwart das Tor verfehlte.  Zu diesem Zeitpunkt wäre wohl dies die Entscheidung gewesen, sei’s drum.

Nach dieser Aktion war fortan nur noch Weixdorf am Drücker. Die Abwehrreihe von Stahl als auch Knothe im Tor mussten ständig auf der Hut sein vor den schnellen Spielzügen der Gäste. Als das schlimmste überstanden schien und viele auch schon mit einen 1:0 Hauptsache-Sieg rechneten dann der Schreck. Etwas fragwürdig entschied die Frau mit der Pfeiffe auf Handelfmeter für Weixdorf, als Trobisch den Ball an die Hand bekommt. Keine Chance für Knothe, und es stand 1:1 (74. Minute).

Sofort nach Anstoß vom Mittelpunkt foulte ein Weixdorf etwas übermotiviert und bekam die Quittung mit Gelb-Rot. Die letzte Viertelstunde war nun Spannung und Hektik pur. Die 10 Weixdorfer verlegten sich aufs Kontern, während die Stahlspieler versuchten sich Freiräume zu erspielen.

Und einer dieser Konter war brandgefährlich und es sackte einem das Herz in die Hose. Weixdorf eroberte sich den Ball und spielt hoch nach vorne, wo der Weixdorfer Stürmer auf den TSV-Schlussmann zurannte und diesen auch ausspielte. Doch zum Glück war Tietze auch mit nach hinten gerannt und klärte im allerletzten Moment den Ball ins Aus. Puh, durchschnaufen auf allen Rängen.

Und dann die besagte 90. Minute mit Nachspielzeit. Durch geschicktes Passspiel gelangte der Ball zu Burda, der sich gegen 2-3 Weixdorfer behauptete und den Ball an den 16er ablegte, wo Joker Nicki mit einem Flachschuss ins Eck einnetzte. Unbändige Freude überall!

Die letzten Minuten der Nachspielzeit wurden zu einer Ewigkeit. Der Weixdorfer Torwart schoss von der Mittellinie einen hohen Ball in den Riesaer Strafraum, der zur Ecke geklärt werden musste. Bei der anschließenden Ecke stieg kein TSV-Spieler zum Kopfball, sodass ein Weixdorfer genau in den Winkel köpfen konnte. Ein sehr bitterer 2:2 Ausgleichstreffer.

Verfasst von Patrick am 6. November 2008

Spitzenpartie

Rubrik: Allgemein

Am Samstag kommt es in der Riesaer Nudelarena zum Spitzenspiel zwischen dem ungeschlagenen TSV Stahl Riesa und dem Tabellenvierten SG Weixdorf.

Die Gäste präsentierten sich in dieser Saison gewohnt stark. Nur eine Niederlage in 10 Punktspielen ist eine achtbare Bilanz.

Mit nur 12 Gegentreffern haben die Dresdner nach Stahl und DSC die drittbeste Abwehr der Liga.

Sowohl daheim als auch auswärts gaben sich die Weixdorfer keine Blöße. Auswärts gelang den Dresdner meistens ein Remis – nur aus Gröditz behielt alle 3 Punkte.

Stahl Riesa 2. bestreitet ihr Punktspiel auch am Samstag. Juris Reserveteam kickt beim Stadtrivalen ESV Lok Riesa – aktuell auf dem 7. Platz.

Für unsere Freunde vom Sportclub Riesa wird die Luft in dieser Saison sehr eng. Gerade einmal 2 Siege gelangen den SCern. Folgerichtig steht der Stadtkonkurrent auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Am vergangenen Wochenende verlor der SC gar daheim zur Kunstrasenplatz-Premiere gegen Aufsteiger BSV Strehla.