Leider kein Dreier
Statt den erhofften 3 Punkten, kehrte der TSV am vergangenen Wochenende nur mir einem Zähler nach Riesa zurück.
In Halbzeit Eins kassierte man binnen wenigen Minuten 2 Gegentreffer. Beim ersten spekulierte die Riesaer Viererkette wohl auf Abseits, hatte damit kein Glück und somit nutze ein Hoywoy’er seine Chance zur Führung. Scharf stand auf einsamen Posten. Das zweite Gegentor geht jedoch auf seine Kappe. Obwohl das Spielgeschehen sich meist auf der gegnerischen Hälfte spielte, regte sich Robert Scharf wüst über die Schiedsrichterentscheidungen auf. Als Folge bekam er die gelbe Karte und Hoyerswerda 1919 einen indirekten Freistoß aus 7 Meter. Da ließen sich die Gastgeber nicht zweimal bitten und hämmerten das Spielgerät unter die Latte. Was für eine Katastrophe… 2:0 nach etwas mehr als 20 Minuten.
Dabei hatten die Riesaer deutliche Feldvorteile. Doch die 1919′er Abwehr war gut aufgestellt und verhinderte größere Tormöglichkeiten. Auffälligster Spieler im gesamten Spiel war wieder einmal mehr Thomas Löffler, der immer wieder den Ball als sich riss und durch seinen Offensivdrang Druck aufbaute. Doch vor der Pause wollte es mit dem Riesaer Anschlußtreffer nichts werden.
Nach dem Wiederanpfiff legten die Stahl-Spieler noch ne Schippe drauf und legten richtig los. In der 55. Minute ist es erneut Löffler der über die Außen in den Strafraum der Gastgeber eindringt und den Ball zum mitgelaufenen Burda passte. Dieser hat keine Mühe den Ball im Kasten unter zu bringen – nur noch 2:1.
Wukasch, Träger, Hillig und Bierstedt sorgten in der kommenden Spielzeit für viel Arbeit des Hoyerswerdaer Torhüters. Angriffswelle um Angriffswelle rollte im Minutentakt gen Gastgebergehäuse. Möglichkeiten am Fließband. Doch das Runde fand nicht den Weg ins Eckige.
Zehn Minuten vor Spielende gelingt der nun mehr als nötige Ausgleich. Nachdem Löffler im Strafraum von den Beinen geholt wurde, versenkte Burda routiniert den Ball im Tor.
Hektisch wurde es nochmal kurz vor Abpfiff. Erst hatte Stahl die Riesenchance zur eigenen Führung, im Gegenzug hatte man Glück nicht noch eine Bude zu bekommen.
Es überwiegte am Ende doch die Freude über den ersten Punktgewinn in der Bezirksliga mit dem faden Beigeschmack, dass mehr drin gewesen wäre, wenn man die sich bietenden Möglichkeiten beim Schopfe gepackt hätte.
