Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Archiv des Monats September 2009

Verfasst von Patrick am 28. September 2009

Riesaer B-Elf geht in Heidenau unter

Rubrik: Spielberichte

Ohne 7 (sieben!) Stammspieler reiste der TSV extrem ersatzgeschwächt zum schweren Auswärtsspiel beim aktuellen Bezirksligatabellenführer Heidenauer SV.

Mit Namen fehlten: Burda, Löffler, Träger, Krechlak, Kutsche, Tietze und Bierstedt. Dafür rückten Straube, Schamber und Andy Richter in die Startelf.

Bei der zweiten Mannschaft, die bereits zur Mittagszeit SV Sachsen Zeithain empfing, ein ähnliches Bild. Thomas Juretzkos Teams gewann jedoch nach 0:2-Pausenrückstand mit Kampfgeist noch 3:2 gegen den Kreisligaabstiegskandidaten Nummer Eins.

Was für ein erschreckendes Bild: Von angeblich nahezu 40 Akteuren im Männerbereich standen gerade einmal 23 zur Verfügung!

Mit Ruhm bekleckerte sich die Erste beim Landesligaaufstiegsaspiranten Heidenau nicht. Auch Kampfgeist war selten vor handen. Einzig Routinier Rico Kaiser mühte sich in seiner gewohnen Manier. Er ist wirklich ein  Profi durch und durch, der stets mit Leidenschaft und Herz Fußball spielt. Danke Rico, dass du deine Schuhe beim TSV schnürrst – wir brauchen deine Erfahrung!

Der Rest des Teams glich einem Sauhaufen. Kaum eine Aktion gelang. Torgefahr war nicht gegeben. Spielaufbau war nicht vorhanden und die Abwehr viel zu  langsam und offenbarte scheunentorgroße Löcher. Robert Scharf im Riesaer Kasten war auf verlorenem Posten. Torminator Nicki Rasper als einzige Spitze war praktisch wirkungslos.

Ein ums andere Mal hebelten die pfeilschnellen Heidenauer die TSV-Hintermannschaft aus. Jeweils 2-3 HSV’er liefen auf Scharf zu und zeigten ihre Abgeklärtheit beim Abschluß.

Bis zur Halbzeitpause klingelte es “nur” dreimal im Stahl-Gehäuse. Nach dem Wiederanpfiff bekamen die rund 300 Zuschauern noch weitere 4 Treffer der Heidenauer zu sehen. 7:0 verloren. Das war die mit Abstand höchste und seit Lommatzsch 06/07 bitterste Niederlage einer TSV-Elf.

Hoffentlich wiederholt sich dies nicht am kommenden Wochenende, nämlich da ist der LSV in der Nudelarena zu Gast. Ich bin zuversichtlich, dass wir zu Hause 3 Punkte holen, da 2-3 Akteure, die Sonntags fehlten, wieder genesen sein werden.

Jungs, kopf hoch, arbeitet im Training hart an den Fehlern, giftet euch nicht gegenseitig an. Wir Stahlfans halten zu euch! Auf einen Sieg gegen Kuhlumsch!

Verfasst von Patrick am 21. September 2009

Radioduell R.SA gegen PSR am Mittwoch in der Nudelarena

Rubrik: Events

Wie jeden Morgen hörte ich im Büro den Radiosender R.SA, klimperte dabei auf meiner Säggs’sche Dasdadur herum. Und was höre ich da?

Am Mittwoch kommen die beiden sich “bekämpfenden” Sender R.SA und PSR in die Nudelarena. In der Spielstätte des TSV findet unter Flutlicht das Finale des Radioduells statt. Auf dem Spielfeld stehen sich ab 19 uhr Hörer beider Radiosender zum Spaßkick gegenüber.

Wer wird gewinnen – Thomas Böttcher oder Steffen Lukas?

Leider gibts auf der Vereinsseite des TSV noch keine offiziellen Infos.

Freier Eintritt!

Verfasst von Patrick am 20. September 2009

Stahl geht im Pokal bei Post Dresden unter

Rubrik: Spielberichte

Das Pokalspiel lag mir noch lange schwer im Magen. Ich verdrängte es bisher einen Bericht über diese Schmach zu verfassen. Zu tief sitzt die Enttäuschung über die Null-Bock-Einstellung.

In die Startelf fehlten mit Löffler, Preißiger, Kaiser und Bierstedt wichtige Stützen, was sich bitter bemerkbar macht. Der TSV ging zwar nach 10 Minuten in Führung, doch egalisierte Post dies postwendend.

Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin. Hier ein Abseitstor, da eine halbe Chance. Freistöße und Ecken brachten sowieso keine Gefahr. Irgendwie schienen an dem Tag auch die vorhandenen Stammspieler Scharf, Kutsche, Burda und Wukasch die Scheiße am Schuh kleben zu haben. Nichts gelang. Kein richtiger Druck hinter den Angriffen.

Es passierte, womit kein Stahlfan gerechtet hatte. In der Schlußviertelstunde lochte der Post SV dreimal ein. Kinderleicht überwanden die Gastgeber auf einmal die Riesaer Hintermannschaft samt Torwart und knallte eine Bude nach der anderen rein. Auf der TSV-Seite zeigte sich keine Gegenwehr, keine Reaktion, kein Aufbäumen.

Nach 92 Minuten erlöste der Referee alle Riesaer und pfiff die Partie ab. 4:1 gegen den Post SV Dresden verloren… und das auch noch verdient.

Mit hängenden Köpfen trat die Stahl-Anhänger die Heimreise an und hofften auch ein besseres Auftreten in der Bezirksliga gegen Liganeuling Chemie Dohna.

Verfasst von Patrick am 9. September 2009

Ein Sieg wäre verdient gewesen

Rubrik: Spielberichte

Nach dem Remis im ersten Auswärtsspiel und dem ersten Dreier im Heimspiel vergangener Woche, sollte an letzten Wochenende nun auch endlich auswärts ein Sieg her. Beinahe hättes geklappt. Verdient wäre der Sieg gewesen.

Die Riesaer Spieler bestimmten von Beginn an das Geschehen auf dem Rasen. Doch ein Tor wollte trotz guten Möglichkeiten nicht fallen. Diese Nachlässigkeit rächte sich als nach einer Viertelstunde Gastgeber Bischofswerda auf einmal in Führung geht.

Sichtlich geschockt gelang den TSV-Akteuren plötzlich kaum noch etwas. Bis auf eine Großchance von Kutsche geschah bis zur Pause auf dem Platz nichts, was würdig wäre, erwähnt zu werden.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff unterlief Scharf ein schwerwiegender Patzer, den die Schiebocker eiskalt ausnutzen und auf 2:0 erhöhten.

Erst nachdem ein Kicker der Gastgeber in der 60. Spielminute vom Schiedsrichter zum Duschen geschickt wurde, agierte Stahl wieder druckvoll. Doch vorerst wurden die Bemühungen nicht mit einem Tor belohnt.

Es dauerte bis zur 75. Minute als Löffler den umjubelten Anschlußtreffer erzielte. Der TSV mobilisierte alle Kräfte und drängte auf den Ausgleich. Drei Minuten nach dem Anschlußtreffer brachte “La Bomba” Burda das Spielgerät im Kasten des BSV unter. Nun stand es 2:2. Doch die Riesaer waren damit noch nicht zufrieden. Jetzt wollte man unbedingt den Sieg.

Die Bischofswerdaer standen nun mit 10 Mann in der eigenen Hälfte und versuchten krampfhaft den einen Punkt gegen die anrennenden TSV-Spieler festzuhalten. Es gelang ihnen.

Der TSV kehr wieder nur mit einem Zähler nach Hause zurück… Aller guten Dinge sind drei. In Heidenau klappts!

Verfasst von Patrick am 1. September 2009

Rasper geht das 6. Jahr auf Torejagd für den TSV

Rubrik: Spielberichte

Am 31. August 2003 startete der TSV den offziellen Spielbetrieb in der 2. Kreisklasse Riesa-Großenhain. In der  11. Spielminute schoß Nicki “Torminator” Rasper  das erste Pflichtspieltor der Vereinsgeschichte. Fast auf den Tag genau, am 29. August 2009, traf unser “Fußballgott” nun auch in der Bezirksliga, jedoch erst in der 40. Minute. Rasper ist als einziger Spieler von der allererster Stunde an noch in der 1. Mannschaft dabei.

Was für eine Leistung!

Zwei weitere Akteure schnürren seit der 2. Kreisklasse die Fußballschuhe für die erste TSV-Mannschaft – und sind sogar Stammspieler. Die Rede ist – jeder Stahlfan weiß es – vpm verletzten Torsten Tietze und von David Wukasch.

Eben jener Wukasch war es auch, der bei der Wochenendbegegnung in gewohnter Freistoßmanier das erste Tor für Stahl nach 12 Minuten schoß. Stahl schien mit diesem Spiel die unglücklichen Resultate der ersten beiden Saisonspiele vergessen machen zu wollen. Und das gelang auch auf beeindruckende Weise.

Der TSV erarbeitete sich in den 90 Spielminuten reihenweise gute Einschußmöglichkeiten. Aber nur ein halbes Dutzend wurde genutzt. Der Königwarthaer SV hatte über das ganze Spiel hinweg, kaum eine Chance. Lediglich vereinzelt rannten die Gäste auf das Riesaer Tor zu. Vorrausgegangen waren zumeist Nachlässigkeiten der beiden Abwehr-Neuzugänge Hillig und Preißiger, die damit die Gegner einluden. Doch Scharf hielt sein Gehäuse sauber.

Nach dem Führungstor machte der TSV schnell den Sack zu. Ein feines Abspiel von Krechlak landete der Ball vor den Füßen von Bierstedt, der nicht lange fackelt und das Eckige ins Runde befördert. Danny “La Bomba” Burda erzielte Mitte der ersten Hälfte mit einem Kracher aus sehr spitzen Winkel das 3:0. Danach schaltete der TSV einen Gang zurück. Kurz vor der Pause erhöhte TSV-”Urgestein” Rasper nach guter Vorarbeit von Preißiger auf 4.0.

Fünf Minuten waren in Halbzeit Zwei gespielt, da konnten die TSV-Fans erneut jubeln und man schwärmte schon von einem zweistelligen Ergebnis. Burda hatte getroffen. Doch in der Folgezeit sollten die Offensivbemühungen nicht belohnt werden. Träger, Burda und der eingewechelte Löffler brachten den Ball nicht im Gästetor unter.

In der Schlußviertelstunde stellte Thomas Löffler nach einem Konter den Endstand von 6:0 gegen einen sehr harmlosen Gegner her, den der TSV in den letzten 10 Spielminuten zu zehnte jederzeit im Griff hatte. David Wukasch erlitt eine Verletzung, die ihm am Weiterspielen hinderte, und Ron Bößneck hatte bereits dreimal gewechselt.

Alles in allem war es fanastisches Spiel, das Appetit auf mehr macht. Wenn der Ball weiter so gut rollt, ist ein Platz unter den ersten Vieren drin.

Freuen wir uns auf die nächste Begegnung in Bischofswerda, die ein anderes Kaliber sind als Königswartha. Doch mit dem am vergangenen Woc henende gezeigten Spielwitz ist Sieg möglich.