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AllgemeinNach dem fünften Spieltag steht der TSV mit einem Spiel weniger noch unbesiegt auf dem fünften Tabellenrang. Spitzenreiter Weixdorf besitzt einen 4-Punktevorsprung vor unserer Elf.
Diesen Samstag heißt es um 15 Uhr gegen SC Borea Dresden 2., etwas für das Torverhältnis zu tun. Die Reserve des Oberligsten ist diese Saison noch schwächer als letztes Jahr. Ich vermute, das liegt darin begründet, dass Borea die Aktiven ausgehen und man sich gezwungen sah, die 3. Mannschaft aus der Stadtliga zurückzuziehen um damit die Löcher der Bezirksligavertretung zu stopfen. Sage und schreibe 28 Gegentreffer musste Borea 2. bisher hinnehmen. Das sind fast 6 Gegentore pro Partie. Nur der SV Bannewitz hat mehr gefressen.
Die Vorzeichen stehen als auf Sieg. Doch kann unsere Mannschaft diesmal zusammenreißen und den Gegner ernst nehmen? Nicht so wie vergangenes Wochenende als man sich locker-lässig gegen Großpostwitz-Kirschau blamierte. Auch wenn der Kontrahent noch so schwach scheint, ein Sieg muss immer noch hart erarbeitet werden! Ich hoffe Coach Bößneck hat aus dem letzten Spiel die richtigen Schlüsse gezogen und die Mannschaft zur Brust genommen. Es ist zwar toll, dass man sich nach einem 0:3-Pausenrückstand noch herangekämpft hat – doch muss das unbedingt sein?
An unsere Spieler, denen ich vollends zutraue ungeschlagen Bezirksligameister zu werden und den Aufstieg in die Landesliga Sachsen zu schaffen, appelliere ich: Seid von der ersten Minute an hellwach, nehmt vom Anpfiff an den Kampf an und haut euch ins Zeug. Wir Fans werden es euch danken! Spätestens auf dem Riesaer Rathausplatz am 19. Juni 2010! Kehrt also erfolgreich und überzeugend aus dem Dresdner Jägerpark zurück in das blau-weiße Riesa.
Am Sonntag kann die gewachsene zweite Mannschaft von Thomas Juretzko den Lauf des derzeitigen Kreisliga-Spitzenreiters SV Lampertswalde stoppen und sich auf dem zweiten Platz festsetzen. Am Sportclub gibt es dieses Wochenende wohl kein Vorkommen, da dieser beim SpaßVerein Sachsen Zeithain antritt, die in den vergangenen Wochen aus Personalmangel schon einmal mit ihrem über 50-jährigen Trainer Werner Lukoscheck aufliefen.