Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Verfasst von Patrick am 20. Oktober 2008

Stürmerduo Burda und Martick überrennen Hellerau

Rubrik: Allgemein

Mit einer Notelf reiste der TSV zum Pokalspiel in Dresden. Als Helden kehrten die Spieler zurück.

So oder sö ähnlich lässt sich das Geschehen am Samstag beschreiben.

Die Liste der verletzten, gesperrten, geschonten und arbeitsbediengt verhinderten Kicker (Bierstedt, Trobisch, Wukasch, Löffler, Rasper, Stemberg, Scharf) war schon lang. Hinzu kamen etliche angeschlagene Akteure (Haberstock, Träger, Schamber, Wachsmann).

Zu allem Übel verletzte sich Ersatztorwart Torsten Knothe auch noch beim Aufwärmtraining an der linken Hand. Alle Achtung, dass er sich dennoch ins Tor stellte!

In der Startelf standen mit Maik Martick und Mirko Haberstock zwei Stammspieler der zweiten Mannschaft. Dazu gestellten sich der schon in der Vorwoche aktive Stefan Nollau und der FC Stahl ’98-Veteran Sven Schütze, der nach über 5 Jahren wieder ein Riesaer Trikot trug.

Die Gastgeber gingen bereits sehr früh in Führung.

Nach reichlich einer Viertelstunde glich das Riesaer Talent Martick aus, ehe kurz darauf die Hellerau erneut in Führung gingen.

Von einem sicheren Spielaufbau konnte man bei beiden Seiten nicht sprechen. Beide Abwehrreihen hatten oftmals alle Hände voll damit zu tun, den Ball aus dem Strafraum zu schlagen. Torchancen gab somit reichlich – für Gastgeber und Gäste.

Unsere TSV-Mannen gaben sich nicht auf. Es wurde um jeden Ball gefightet. Die Belohnung war der Ausgleich zum 2:2 fünf Minuten vor der Halbzeitpause. Torschütze war Danny Burda mit einem Distanzschuss, der den gegnerischen Keeper völlig überraschte.

Die zweite Halbzeit begann der TSV weiter druckvoll. In den letzten 30 Minuten kam nach dem Coswig-Spiel zum zweiten Mal die Zeit des Danny Burda. Ständig forderte er Bälle, trieb Angriffwelle um Angriffwelle Richtung Hellerauer Gehäuse.

Das Zusammenspiel zwischen ihm und dem 6 Jahre jüngeren Martick brachte die Gastgeber mehrfach an den Rand der Niederlage.

In der 70. Minute krönte er seinen bemerkenswerten Einsatz selbst mit seinem zweiten Treffer zum 3:2 für Stahl.

Kurz darauf erhöhte der stets rackernde und anspielbereite Martick per Lupfer auf 4:2.

Mit viel stählernen Kampfgeist und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein überrannte die Aushilfs-TSV-Elf die Dresdner Flugzeugbauer(n) und verschaffte sich großen Respekt bei allen Anwesenden.

Stromwechsel.de

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