Das alljährliche Wechselspiel
Neuzugänge:
Steffen Krechlak (FC Sachsen Leipzig 2.)
Thomas Kutsche (Lommatzscher SV) [Update 25.6.]
Ole-Martin Hillig (Radebeuler BC) [Update 2.7.]
Johannes Preißiger (Heidenauer SV) [Update 2.7.]
Trainer Ron Bößneck (FSV Oschatz) [Update 2.7.]
Abgänge:
Thomas Kühnel
Hannes Stemberg [Update 2.7.]
Trainer Michael Schuster
Ein paar Gedanken zum Trainerwechsel:
Obwohl die Trennung von Michael Schuster nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Bezirksliga für alle Fans doch etwas überraschend kommt, muss ich sagen, dass es für mich nur der logische Schritt war.
Stahl konnte zwar die meisten Partien der Rückrunde erfolgreich gestalten, doch spielerischen Glanz gab es nie zu sehen. Die meisten Siege resultierten aus Einzelleistungen. Das war schon zu Zeiten von Werner Lukoschek so. Bereits im Sommer letzten Jahres kamen einige Stimmen unter den Fans auf, die Schuster absetzen wollten, weil kein Fortschritt im Spielsystem zu erkennen war.
Zudem denke ich, dass die jetztige Mannschaft noch sehr viel mehr Potenzial besitzt, wenn sie zusammen als Einheit funktioniert und agiert. Stahl ist nun an einem Punkt angelangt, wo man sich vom niederklassigen Kick’n'Rush-Gebolze verabschieden sollte und stattdessen taktischer auftreten sollte, sprich mit mehr Spielwitz und mehr Varianten.
Nehmen wir beispielsweise die Freistöße. Da gab es 3 Möglichkeiten, das wars. Straube rumst drauf, Wukasch dreht den Ball in die Ecke oder nen hoher Ball auf Bierstedt. Nach drei Jahren Bezirksklasse stellten sich Gegner darauf ein.
Der Erfolg des TSV durch Einzelspielerfußball ersparte Schuster nur ein vorzeitiges Gehen.

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