Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Verfasst von Patrick am 1. September 2009

Rasper geht das 6. Jahr auf Torejagd für den TSV

Rubrik: Spielberichte

Am 31. August 2003 startete der TSV den offziellen Spielbetrieb in der 2. Kreisklasse Riesa-Großenhain. In der  11. Spielminute schoß Nicki “Torminator” Rasper  das erste Pflichtspieltor der Vereinsgeschichte. Fast auf den Tag genau, am 29. August 2009, traf unser “Fußballgott” nun auch in der Bezirksliga, jedoch erst in der 40. Minute. Rasper ist als einziger Spieler von der allererster Stunde an noch in der 1. Mannschaft dabei.

Was für eine Leistung!

Zwei weitere Akteure schnürren seit der 2. Kreisklasse die Fußballschuhe für die erste TSV-Mannschaft – und sind sogar Stammspieler. Die Rede ist – jeder Stahlfan weiß es – vpm verletzten Torsten Tietze und von David Wukasch.

Eben jener Wukasch war es auch, der bei der Wochenendbegegnung in gewohnter Freistoßmanier das erste Tor für Stahl nach 12 Minuten schoß. Stahl schien mit diesem Spiel die unglücklichen Resultate der ersten beiden Saisonspiele vergessen machen zu wollen. Und das gelang auch auf beeindruckende Weise.

Der TSV erarbeitete sich in den 90 Spielminuten reihenweise gute Einschußmöglichkeiten. Aber nur ein halbes Dutzend wurde genutzt. Der Königwarthaer SV hatte über das ganze Spiel hinweg, kaum eine Chance. Lediglich vereinzelt rannten die Gäste auf das Riesaer Tor zu. Vorrausgegangen waren zumeist Nachlässigkeiten der beiden Abwehr-Neuzugänge Hillig und Preißiger, die damit die Gegner einluden. Doch Scharf hielt sein Gehäuse sauber.

Nach dem Führungstor machte der TSV schnell den Sack zu. Ein feines Abspiel von Krechlak landete der Ball vor den Füßen von Bierstedt, der nicht lange fackelt und das Eckige ins Runde befördert. Danny “La Bomba” Burda erzielte Mitte der ersten Hälfte mit einem Kracher aus sehr spitzen Winkel das 3:0. Danach schaltete der TSV einen Gang zurück. Kurz vor der Pause erhöhte TSV-”Urgestein” Rasper nach guter Vorarbeit von Preißiger auf 4.0.

Fünf Minuten waren in Halbzeit Zwei gespielt, da konnten die TSV-Fans erneut jubeln und man schwärmte schon von einem zweistelligen Ergebnis. Burda hatte getroffen. Doch in der Folgezeit sollten die Offensivbemühungen nicht belohnt werden. Träger, Burda und der eingewechelte Löffler brachten den Ball nicht im Gästetor unter.

In der Schlußviertelstunde stellte Thomas Löffler nach einem Konter den Endstand von 6:0 gegen einen sehr harmlosen Gegner her, den der TSV in den letzten 10 Spielminuten zu zehnte jederzeit im Griff hatte. David Wukasch erlitt eine Verletzung, die ihm am Weiterspielen hinderte, und Ron Bößneck hatte bereits dreimal gewechselt.

Alles in allem war es fanastisches Spiel, das Appetit auf mehr macht. Wenn der Ball weiter so gut rollt, ist ein Platz unter den ersten Vieren drin.

Freuen wir uns auf die nächste Begegnung in Bischofswerda, die ein anderes Kaliber sind als Königswartha. Doch mit dem am vergangenen Woc henende gezeigten Spielwitz ist Sieg möglich.

Stromwechsel.de

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