Stahl geht im Pokal bei Post Dresden unter
Das Pokalspiel lag mir noch lange schwer im Magen. Ich verdrängte es bisher einen Bericht über diese Schmach zu verfassen. Zu tief sitzt die Enttäuschung über die Null-Bock-Einstellung.
In die Startelf fehlten mit Löffler, Preißiger, Kaiser und Bierstedt wichtige Stützen, was sich bitter bemerkbar macht. Der TSV ging zwar nach 10 Minuten in Führung, doch egalisierte Post dies postwendend.
Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin. Hier ein Abseitstor, da eine halbe Chance. Freistöße und Ecken brachten sowieso keine Gefahr. Irgendwie schienen an dem Tag auch die vorhandenen Stammspieler Scharf, Kutsche, Burda und Wukasch die Scheiße am Schuh kleben zu haben. Nichts gelang. Kein richtiger Druck hinter den Angriffen.
Es passierte, womit kein Stahlfan gerechtet hatte. In der Schlußviertelstunde lochte der Post SV dreimal ein. Kinderleicht überwanden die Gastgeber auf einmal die Riesaer Hintermannschaft samt Torwart und knallte eine Bude nach der anderen rein. Auf der TSV-Seite zeigte sich keine Gegenwehr, keine Reaktion, kein Aufbäumen.
Nach 92 Minuten erlöste der Referee alle Riesaer und pfiff die Partie ab. 4:1 gegen den Post SV Dresden verloren… und das auch noch verdient.
Mit hängenden Köpfen trat die Stahl-Anhänger die Heimreise an und hofften auch ein besseres Auftreten in der Bezirksliga gegen Liganeuling Chemie Dohna.

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