Riesaer B-Elf geht in Heidenau unter
Ohne 7 (sieben!) Stammspieler reiste der TSV extrem ersatzgeschwächt zum schweren Auswärtsspiel beim aktuellen Bezirksligatabellenführer Heidenauer SV.
Mit Namen fehlten: Burda, Löffler, Träger, Krechlak, Kutsche, Tietze und Bierstedt. Dafür rückten Straube, Schamber und Andy Richter in die Startelf.
Bei der zweiten Mannschaft, die bereits zur Mittagszeit SV Sachsen Zeithain empfing, ein ähnliches Bild. Thomas Juretzkos Teams gewann jedoch nach 0:2-Pausenrückstand mit Kampfgeist noch 3:2 gegen den Kreisligaabstiegskandidaten Nummer Eins.
Was für ein erschreckendes Bild: Von angeblich nahezu 40 Akteuren im Männerbereich standen gerade einmal 23 zur Verfügung!
Mit Ruhm bekleckerte sich die Erste beim Landesligaaufstiegsaspiranten Heidenau nicht. Auch Kampfgeist war selten vor handen. Einzig Routinier Rico Kaiser mühte sich in seiner gewohnen Manier. Er ist wirklich ein Profi durch und durch, der stets mit Leidenschaft und Herz Fußball spielt. Danke Rico, dass du deine Schuhe beim TSV schnürrst – wir brauchen deine Erfahrung!
Der Rest des Teams glich einem Sauhaufen. Kaum eine Aktion gelang. Torgefahr war nicht gegeben. Spielaufbau war nicht vorhanden und die Abwehr viel zu langsam und offenbarte scheunentorgroße Löcher. Robert Scharf im Riesaer Kasten war auf verlorenem Posten. Torminator Nicki Rasper als einzige Spitze war praktisch wirkungslos.
Ein ums andere Mal hebelten die pfeilschnellen Heidenauer die TSV-Hintermannschaft aus. Jeweils 2-3 HSV’er liefen auf Scharf zu und zeigten ihre Abgeklärtheit beim Abschluß.
Bis zur Halbzeitpause klingelte es “nur” dreimal im Stahl-Gehäuse. Nach dem Wiederanpfiff bekamen die rund 300 Zuschauern noch weitere 4 Treffer der Heidenauer zu sehen. 7:0 verloren. Das war die mit Abstand höchste und seit Lommatzsch 06/07 bitterste Niederlage einer TSV-Elf.
Hoffentlich wiederholt sich dies nicht am kommenden Wochenende, nämlich da ist der LSV in der Nudelarena zu Gast. Ich bin zuversichtlich, dass wir zu Hause 3 Punkte holen, da 2-3 Akteure, die Sonntags fehlten, wieder genesen sein werden.
Jungs, kopf hoch, arbeitet im Training hart an den Fehlern, giftet euch nicht gegenseitig an. Wir Stahlfans halten zu euch! Auf einen Sieg gegen Kuhlumsch!

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