Fanclub Strehla 2005

Einmal Stahl … Immer Stahl !!!

Verfasst von Patrick am 8. Oktober 2009

Schiedsrichtergespann bringt Riesa um den hochverdienten Sieg

Rubrik: Spielberichte

Was war das vergangenes Wochenende wieder für ein Nerven aufreibendes Derby gegen den “Staatsfeind Nr. 1″, den Lommatzscher SV. Im Mittelpunkt des gesamten Platzgeschehens stand aber jemand ganz anderes: Kay Windisch – eigentlich Schiedsrichter, doch diesmal versuchte er sich Hellseher, denn viele seiner Entscheidungen und Pfiffe standen in keinem Zusammenhang zum realen Geschehen auf dem Spielfeld und entsprangen daher wohl einer nicht bekannten Quelle.

Im Vergleich zur Vorwoche gehören nun mit Bierstedt, Löffler, Burda und Krechlak wieder vier genesene Stammkräfte zur Startelf. Auf der Ersatzbank wurde es eng, da diese durchgehend mit Akteuren der Zweiten besetzt, da diese spielfrei hatten.

Beide Teams begannen vorsichtig. “Ja keinen Fehler machen und ein frühes Gegegtor kassieren”, so lautete das Motto. Nach 10 Minuten gewann die Partie an Fahrt. Erste Chancen boten sich beiden Seiten, blieben noch ungenutzt.

Den ersten großen Aufreger gab er nach gut einer Viertelstunde. Nach einem unnötigen Foul nahe des Strafraums wuchtet ein Lommatscher den Ball beim folgerichtigen Freistoß in die Riesaer Mauer. Schmerzverzeht geht Hillig zu Boden. Die TSV-Spieler stehen steif da, der Schiedsrichter pfifft nicht ab und die LSVer spielen den Ball auch nicht fairer Weise ins aus, sondern nutzen die Gunst der Stunde und einen Pass vor Richtung Scharf machen, der das Spielgerät am Boden liegend sicher in seinen beiden Händer hat. Damit sollte die Tormöglichkeit eigentlich geklärt sein. Doch völlig regelwidrig kloppt der Lommatzscher Stürmer Jens Zschätzsch Robert Scharf den Ball aus den Händen ins Tor. Der Schiri Kay Windisch erteilt weder eine gelbe Karte noch pfeifft er ab, sondern gibt zur Verwunderung aller Stahlfans das Tor.

In der Folgezeit ertönte die Pfiffe des Schiedsrichter sehr einseitig. Vorteile für Stahl worden stets abgepfiffen. Das grobe Geholze der Lommatzscher Jens Zschätzsch und Uwe Rennert gegen die Beine der Riesaer bleib nahezu ungeahndet. Wie kann ein “Unparteiischer” so blind sein und alles durchgehen lassen? Mir ist das Rätsel.

Lommatzsch stellte sich mit der Führung im Rücken hinten rein und ließen Stahl kommen. Mehrmals zeichnete sich der Gästetorwart aus und verhinderte gute Einschußmöglichkeiten der Stahl-Spieler. Vor allem Wukasch ackerte im ganzen Spiel wie ein Irrer und wollte den Ausgleich mit aller Macht erzwingen. Stahl hatte ein deutlich mehr Ballbesitzt und mehr vom Spiel, doch bis zur Pause kam nichts Zählbares bei raus.

Die Fans feuerten ihr Team beim Gang in die Kabine kräftig an. Unter den Anhängern glaube man fest daran, dass unsere Helden die Partie drehen würden. Die erste Halbzeit ließ hoffen.

Stahl setzte nach dem Wiederanpfiff seine Offensivbemühungen kraftvoll fort. Doch Löffler, Burda und Nollau scheiterten beim Abschluß. Bis zur 55. Minute dauerte es ehe die Stahlfans den erlösenden Ausgleich bejubeln konnten. Nach einem Kopfball an die Latte, nimmt Danny Burda den Abpraller volley und nagelt ihn wuchtig in die Maschen. Fünf Minuten dann die mehr als verdiente Führung: David Wukasch zirkelt den Ball bei einem Freistoß elegant ins Eckige. Torschütze ist aber offiziell Hillig, der das Spielgerät noch mit seinen Haaren berührt hat.

Von nun an wurde das Spiel heftiger und kampfbetonter. Wie in den Begegnungen der vergangenen Jahre bereits, grätschten die frustrierten Lommatzscher ohne Rücksicht jeden Stahlkicker um. Der Schiedsrichter verlor dabei völlig den Überblick und fällte nur noch einseitige Entscheidungen – jeweils gegen die Gastgeber. Nach einem dieser merkwürdig gegebenen Freistoß für den LSV, befördert ein Gästespieler den Ball direkt in Riesaer Gehäuse. So weit, so gut. Ein 2:2 ginge ja auch noch in Ordnung, entsprach aber nicht den Chancen.

Der Schiedsrichter verlor danach jeglichen Leitfaden und wedelt mit bunten Karten nur so um sich herum… doch meist nur gegen den TSV. In 75. Minute erzielte Nicki Rasper das erneute Führungstor, doch Schiedsrichterassistent träumte wohl von einem Abseits und hob Geistes abwesend die Fahne. Nicki kam niemals aus dem Abseits und beschwerte sich zu recht. Leider gibt es sowas wie Gerechtigkeit und Beschweren auf dem Platz nun mal nicht, daher wurde unser Torminator frühzeitig mit gelb-rot zum Duschen geschickt.

Auf der Gegenseite hob das Assistent erst Sekunden nach dem Abseitspfiff des Referees sein Winkelement.

Nach reichlichen 90 Minuten endete das Spiel mit 2:2. Für den TSV war deutlich mehr drin gewesen. Die Lommatzscher haben sich noch unbeliebter bei den Riesaern gemacht. Viele Fans kochten vor Wut über die fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen und die raue, unverwarnte Spielweise der Gäste. Dabei gab es beim Verlassen des Stadions noch etliche Hektik. Was genau vorgefallen war, kann ich nicht beurteilen.

WIR FREUEN UNS AUFS RÜCKSPIEL!!!

Stromwechsel.de

Dein Kommentar